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CARLOS Mario José Chavez Chavez Der 13-Jährige Mario ist eine echte Entdeckung. Er steht auch im richtigen Leben gern im Mittelpunkt. Ebenso hat er eine eigene Gigantonagruppe. Mario lebt mit seiner Mutter und Geschwistern in einem einfachen Haus in seiner Geburtsstadt Granada. Da es keinen Vater gibt, ist er der Mann in der Familie. In vielen Familien in Nicaragua fehlen die Väter. Sie verlassen die Familien oder gehen zum Arbeiten in das benachbarte Costa Rica. Mario geht es ähnlich wie der Figur des Carlos: er ist der Mann zu Hause und sorgt sehr für seine Familie. Seine Mutter hat während der Dreharbeiten zum ersten Mal in ihrem Leben Granada verlassen. Während der Dreharbeiten ist er von einem Kindermädchen betreut worden. Sie hatte keinen einfachen Job... Regiekommentar: Mario hat unglaublich hart für diesen Film gearbeitet. Seine Lebhaftigkeit war schön, aber manchmal sehr anstrengend. Selten war er schwermütig. Auf dem Abschlussfest verpasste ihm unsere Maskenbildnerin einen neuen Haarschnitt, und ich traute meinen Augen nicht - aus dem Jungen, der mir in Granada ein Stück seines Lebens versprochen hatte, war ein junger Mann geworden. Seine Mutter erzählte mir, dass er von seinem Gehalt einen Fernseher für die Familie kaufen wolle, sie jedoch vorhätte, es in seine Schulbildung zu investieren. Heute denke ich, dass wir mit ihm in einer sehr besonderen Phase seines Lebens drehten. |
13-year-old Mario José Chavez Chavez is a real discovery. He enjoys being the center of attention in real life and he also has his own Gigantona group. Mario lives with, and takes care of, his mother and siblings in a simple house in his hometown of Granada. Since there is no father in the family he’s the man of the house, like Carlos in the movie. This is characteristic of many families in Nicaragua where the fathers rarely live with their real families. For the most part, they leave Nicaragua to work in neighbouring Costa Rica, or they simply abandon their families. Mario does a good job, taking care of his family. His mother left Granada for the first time in her life to take part in the shooting of the film. During the filming, he was looked after by a personal minder. Not the easiest of all jobs... Director’s commentary: |
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